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Der Funkdatenlogger macht Nachtschicht bei den Stadtwerken Ebermannstadt

(vom 17.08.2011)

Eine störungsfreie Versorgung mit dem wertvollsten Lebensmittel Wasser ist für die Stadtwerke Ebermannstadt oberstes Ziel. Deshalb wird dort modernste Technik eingesetzt, um Wasserrohrbrüche frühzeitig aufzuspüren. Gespeicherte Geräuschpegel des so genannten „Funkdatenloggers" geben Aufschluss über eine mögliche Störung.

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Das Gerät ist nur circa 10 Zentimeter groß, kompakt und in ihm steckt viel Technik. Es wird auf Schiebergestänge, Hydranten usw. aufgesetzt und arbeitet nachts, in der verbrauchsarmen Zeit zwischen 2:00 und 4:00 Uhr. 10 dieser Geräte sind bei den Stadtwerken Ebermannstadt im Einsatz. Die Datenlogger führen über die eingebauten Mikrofone Geräuschmessungen durch, analysieren die Daten und speichern sie für maximal 14 Tage ab. Ein mobiles Empfangsteil zeigt optisch und akustisch mit der dazugehörenden Ortsangabe die übermittelten Daten an. Ist das minimale Nachtgeräusch angestiegen, besteht der Verdacht auf einen Wasserrohrbruch.

Durch den Einsatz dieser modernen Technik verringern sich die Wasserverluste und der Zeitaufwand der Rohrbruchsuche deutlich. Eine Betriebszeit der Batterien von circa 10 Jahren unterstreicht die hohe Wirtschaftlichkeit der Geräte. Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Anschaffung der neuen Technologie im letzten Jahr war die Reduzierung der Personalkosten durch den Wegfall der nächtlichen Kontrollgänge.

Erst kürzlich und noch rechtzeitig vor der offiziellen Übergabe des neu angelegten Rathausumfeldes gelang es den Stadtwerken dank dieser Technik einen Rohrbruch im Rathauspark ausfindig zu machen und zu reparieren.

Stadtwerke Ebermannstadt
Versorgungsbetriebe GmbH