Hand trägt Haus
  • Über uns

Warnung vor gefälschten Stadtwerke-Rechnungen

(vom 17.08.2011)

Die Stadtwerke Ebermannstadt GmbH informiert über das erfolgreiche Geschäftjahr 2009.

Die Stadtwerke Ebermannstadt wurden durch das Energieverbraucherportal mit dem TOP-Lokalversorger-Siegel ausgezeichnet. Das Energieverbraucherportal verleiht herausragenden Anbietern mit verbraucherfreundlichen Angeboten dieses Siegel. Bei der Bewertung werden neben dem Preis besonders das Umweltengagement, das regionale Engagement und die Servicequalität berücksichtigt. Insgesamt werden 25 Einzelkriterien für den Preis-Leistungsvergleich von Strom- und Erdgastarifen herangezogen. Die Stadtwerke Ebermannstadt hat das TOP-Lokalversorger Siegel aufgrund ihrer Leistung im Kalenderjahr 2009 sowohl für die Strom- als auch Gasversor-gung erhalten. Dies belegt das gute Preis-Leistungsverhältnis ihrer Strom- und Erdgastarife.

Die Umsätze der Stadtwerke-Unternehmen sind im letzten Geschäftsjahr um insgesamt 558.276 Euro auf 12.531.841 Euro gestiegen. Die Stadtwerke Ebermannstadt GmbH, eine 100-Prozent Tochter der Stadt Ebermannstadt, erreichte im Geschäftsjahr 2009 ein Jahresergebnis von 431.157 Euro, nachdem der Betriebsverlust des Erlebnis-Freibades in Höhe von 321.000 Euro abzudecken war. Gegenüber dem Vorjahr ist das Ergebnis um 232.300 Euro höher, da die beiden Tochterunternehmen Stadtwerke Ebermannstadt Versorgungsbetriebe GmbH und Gasversorgung Ebermannstadt GmbH zusammen - aufgrund von Einmaleffekten - 373.900 Euro mehr abführten.

Die fünf Gemeinden des Versorgungsgebietes haben von den Stadtwerke-Unternehmen im Geschäftsjahr 2009 neben der Gewerbesteuer und Fremdenverkehrsabgabe auch wieder Konzessionsabgabe erhalten. Allein die Konzessionsabgabe summiert sich auf 403.861 Euro und kommt über die Gemeinden direkt den Bürgern zu Gute.

Für eine sichere Versorgung ihrer Kunden mit Strom, Erdgas und Trinkwasser haben die Stadtwerke Ebermannstadt im letzten Jahr - neben den laufenden Unterhaltsarbeiten - 877.469 Euro in die Infrastruktur vor Ort investiert. Der Schwerpunkt der Investitionen lag in der Verlegung von Kabeln und Rohren, dem Ersatzbau einer Trafostation, der Modernisierung des Fuhrparks, dem Aufbau der Sparte Telekommunikation, der Anschaffung moderner Steuerungstechnik und der Erstellung von Hausanschlüssen. Zudem wurde am Wasserkraftwerk in Rothenbühl eine Wanderhilfe für Fische gebaut. Der naturnah gestaltete Kanal führt in einem Bogen um das Wehr des Kraftwerkes herum und unterstützt so das Wander-verhalten der Fische. Durch die ökologische Gewässer- und Ufergestaltung wurden zudem neue Lebensräume für Flora und Fauna geschaffen.

Mit der Realisierung der "Datenautobahn" zwischen Forchheim und Ebermannstadt ist den Stadtwerken im Jahr 2009 der Einstieg in die Telekommunikation gelungen. Einige Geschäftskunden nutzen bereits die Verbindung und der Bedarf an leistungsfähigen Datenverbindungen nimmt stetig zu. Der Geschäftsbereich Telekommunikation hat die beste Vorraussetzung, um sich zu einem wichtigen Standbein der Stadtwerke zu entwickeln und einen wachsenden Ergebnisbeitrag zu leis-ten. Die Stadtwerke verschaffen der Region durch ihre leistungsfähige Infrastruktur - nun auch im Bereich der Telekommunikation - einen entscheidenden Standortvorteil.

Die Stromabgabe verringerte sich im Geschäftsjahr 2009 aufgrund der Wirtschaftkrise gegenüber dem Vorjahr um 8,3 Prozent auf 51,0 Millionen Kilowattstunden. Die Gasabgabe sank um 6,9 Prozent auf 33,4 Millionen Kilowattstunden. Mit 436.600 Kubikmetern verringerte sich die Trinkwas-serabgabe um 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Und in der Badesaison 2009 stieg die Anzahl der Besucher im Erlebnis-Freibad um 18 Prozent auf 72.804 Besucher.

Auch im laufenden Geschäftsjahr 2010 setzten sich die Stadtwerke Ebermannstadt nicht nur für eine sichere und preiswerte Versorgung ihrer Kunden sondern auch für eine saubere Umwelt ein. Mit dem weiteren Ausbau der Energieerzeugung vor Ort leisten sie einen wesentlichen Beitrag hierzu. Ende Juni 2010 ist in Ebermannstadt, Ortsteil Eschlipp, die Photovoltaik-Freilandanlage der Stadtwerke Ebermannstadt in Betrieb gegangen. Die Anlage auf der 3,2 Hektar großen Ackerfläche besteht aus 6.192 Solar-Modulen und hat eine Spitzenleistung von knapp 1,4 Megawatt. Der erzeugte Strom wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist und reicht für die umweltfreundliche Versorgung von 450 Haushalten. Die jährliche CO2-Einsparung beträgt 1.160 Tonnen. In dem Versorgungsgebiet der Stadtwerke Ebermannstadt Versorgungsbetriebe GmbH gibt es bereits viele weitere Kraftwerke, die Sonnenergie, Wasserkraft und Biomasse in Strom umwandeln. Die so insgesamt erzeugte Strommenge kann heute schon den Verbrauch von 3.500 privaten Haushalten decken, dies entspricht der Hälfte der Haushaltskunden der Stadtwerke Ebermannstadt. Die Stadtwerke Ebermannstadt geht davon aus, dass der Anteil an Ökostrom weiter zunehmen wird.

Mit einem Schautag für Elektroroller und Elektrofahrräder haben die Stadtwerke Ebermannstadt eine Offensive gestartet, um die Bürger über die Alltagstauglichkeit der Elektromobilität zu informieren. Ein Elektroroller gehört seitdem zum Fuhrpark der Stadtwerke.

Jürgen Fiedler, Geschäftsführer der Stadtwerke Ebermannstadt GmbH, ist sich sicher, dass die Stadtwerke ihren Kunden in der Fränkischen Schweiz auch weiterhin eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur bieten können. Die Finanzierung der erforderlichen Investitionen ist eine gewaltige Herausforderung. Fiedler ist überzeugt, dass dies mit dem hervorragend qualifizierten und engagierten Personal der Stadtwerke gelingt.

Stadtwerke Ebermannstadt GmbH